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Jana Köppe – Unique & ästhetische Webseiten

Was ist überhaupt ein Personal Branding?

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Was ist Personal Branding wirklich?

Stell dir zwei Coaches vor. Gleiche Ausbildung. Gleiches Angebot. Gleiche Preise. Eine wird gebucht. Die andere nicht. Der Unterschied ist nicht das Können. Es ist die Wahrnehmung. Personal Branding ist die bewusste Gestaltung davon, wie andere dich wahrnehmen. Nicht wer du bist, sondern wie du nach außen wirkst. Was Menschen denken, wenn sie deinen Namen hören. Was sie fühlen, wenn sie deine Website besuchen. Was sie sagen, wenn sie dich weiterempfehlen.

Es geht nicht darum, eine Rolle zu spielen. Es geht darum, die richtige Version von dir sichtbar zu machen.

Die einfachste Definition von Personal Branding

Personal Branding ist die Summe aller Eindrücke, die du bei anderen hinterlässt. Bewusst oder unbewusst. Online oder offline. Im ersten Gespräch oder auf deiner Website. Du hast bereits eine Personal Brand. 

Die Frage ist nur: Gefällt dir was andere sehen?

Artikel-Empfehlung. Selbstwahrnehmung: Wer bin ich wirklich? Von der Karrierebibel trifft genau das worum es beim Personal Branding im Kern geht: Wie nah ist das was du von dir denkst an dem was andere wirklich sehen?“

Bevor du weiterliest, frag dich ehrlich: Wenn jemand heute deinen Namen googelt, was findet er? Einen Auftritt der dein Können zeigt? Oder eine leere Seite, ein veraltetes Profil, oder eine Website die sich anfühlt wie von jemand anderem? Das ist kein Vorwurf. Das ist die Realität der meisten Selbständigen. Und genau da fängt die Veränderung an.

Personal Branding vs. Unternehmensmarke​

Eine Unternehmensmarke steht für ein Produkt oder eine Organisation. Denk an Apple, Nike, IKEA. Die Marke funktioniert auch ohne Gesicht dahinter. Eine Personal Brand steht für einen Menschen. Sie ist untrennbar mit dir verbunden. Mit deiner Geschichte, deiner Persönlichkeit, deiner Art zu denken.
Als Selbständige bist du beides. Du bist das Gesicht deines Business. Und genau das ist dein größter Vorteil gegenüber gesichtslosen Agenturen.

Menschen kaufen von Menschen. Nicht von Logos.

Warum Personal Branding dein größter Vorteil ist

Eine Agentur kann dich nicht kopieren. Ein Konkurrent kann dein Angebot nachahmen, aber nicht dich. Deine Geschichte, deine Haltung, deine Persönlichkeit. Das ist nicht reproduzierbar. Das ist dein Schutzwall im Wettbewerb. Aber nur wenn du ihn auch sichtbar machst.

Was Personal Branding konkret umfasst

Viele denken bei Personal Branding sofort an Social Media. Aber das ist nur die Spitze des Eisbergs. Personal Branding ist alles was du nach außen sendest. Bewusst und unbewusst.

Die sichtbaren Elemente von Personal Branding

  • Dein visueller Auftritt: Website, Logo, Farben, Schriften, Bildsprache
  • Dein Social Media Profil: Biografie, Fotos, Content-Stil
  • Deine Geschäftsausstattung: Visitenkarte, E-Mail-Signatur, Briefpapier
  • Deine Präsentationen und Angebotsdokumente
  • Deine Profilfotos auf allen Plattformen

Die unsichtbaren Elemente von Personal Branding

  • Deine Positionierung: Für wen bist du die Richtige und warum
  • Deine Kernbotschaft: Was du in einem Satz vermittelst
  • Deine Werte: Wofür du stehst und wofür nicht
  • Deine Tonalität: Wie du schreibst, sprichst, kommunizierst
  • Deine Geschichte: Was dich dahin gebracht hat wo du heute bist

Was die meisten vergessen: Die unsichtbaren Elemente entscheiden. Wer keine klare Positionierung hat, kann das schönste Design haben. Es wird trotzdem nicht funktionieren. Design ohne Strategie ist Dekoration.

Die unbequeme Rechnung: Stell dir vor, du verlierst jeden Monat drei potenzielle Kundinnen, weil dein Auftritt sie nicht überzeugt. Die Interessenten gehen zum Mitbewerber, obwohl du bessere Arbeit machst. Bei einem Durchschnittsumsatz von 2.000 Euro pro Kundin sind das 6.000 Euro im Monat. 72.000 Euro im Jahr. Dieser Verlust wäre wirklich schade. 

Was Personal Branding nicht ist

  • Kein Schauspiel. Du spielst keine Rolle. Du zeigst eine echte, bewusst gewählte Version von dir.
  • Keine Selbstdarstellung um der Selbstdarstellung willen. Es geht um Wirkung, nicht um Ego.
  • Kein einmaliges Projekt. Personal Branding ist kein Logo und fertig. Es entwickelt sich mit dir.
  • Keine Frage der Persönlichkeit. Introvertierte haben oft die stärksten Personal Brands, weil sie tiefer gehen statt lauter zu sein.
  • Kein Luxus für später. Es ist die Grundlage für alles was du aufbaust.
  • Keine Garantie für über Nacht Erfolg. Es ist ein Prozess, kein Schalter.
  • Kein Selbstzweck. Personal Branding dient einem Ziel: Dass die richtigen Menschen dich finden, verstehen und buchen

Personal Branding für Introvertierte

Viele Coaches, Trainer und Berater denken: „Ich bin nicht der Typ der sich in den Vordergrund drängt. Ich bin introvertiert. Personal Branding ist nichts für mich.“

Falsch.

Introvertierte haben oft die stärksten Personal Brands. Warum? Weil sie tiefer gehen. Weil sie authentischer sind. Weil sie nicht lärmen sondern wirken. Es gewinnt nicht der am Markt am lautesten schreit, sondern der mit der richtigen Wirkung zu seinen Traumkunden.

Was Introvertierte Personal Brands oft besser machen als alle anderen

  • Sie hören zu, bevor sie reden
  • Sie haben eine klare Haltung statt oberflächlicher Meinungen
  • Sie bauen tiefes Vertrauen statt breite Bekanntheit
  • Sie ziehen die richtigen Menschen an statt alle
  • Sie denken bevor sie sprechen, das ist online Gold wert
  • Ihre Inhalte haben Substanz, nicht nur Reichweite
  • Sie sind konsistent, weil sie nicht performen sondern sein können

Du musst nicht laut sein um gesehen zu werden. Du musst klar sein.

Der Unterschied zwischen Sichtbarkeit und Lautstärke

Sichtbarkeit bedeutet nicht, überall zu sein. Es bedeutet, dort wo du bist, sofort zu treffen. Eine Frau die einmal im Monat einen Blogartikel veröffentlicht der wirklich trifft, ist sichtbarer als eine die täglich Stories postet ohne Substanz. Tiefe schlägt Lautstärke. Immer.

Die stille Wahrheit über introvertierte Unternehmerinnen. Die introvertierte Frau die einmal im Monat einen tiefen Artikel schreibt, der ihre Leserinnen zum Nachdenken bringt, wird weiterempfohlen. Nicht weil sie laut war. Sondern weil sie etwas gesagt hat das bleibt. Das ist Personal Branding in seiner reinsten Form.

Das größte Missverständnis über Personal Branding

„Ich muss überall präsent sein.“ Nein. Musst du nicht. Personal Branding bedeutet nicht, jeden Tag auf Instagram zu tanzen. Nicht täglich Stories zu posten. Nicht auf LinkedIn Artikel zu schreiben die niemand liest. Es bedeutet, dass du dort wo du bist, sofort erkennbar bist. Dass dein Auftritt eine klare Botschaft sendet. Dass Menschen nach dem ersten Kontakt wissen: Die kann was. Die will ich buchen. Qualität der Wahrnehmung schlägt Quantität der Präsenz. Immer.

Noch ein Missverständnis das viele Coaches, Trainer und Berater aufhält

„Personal Branding ist für Leute die sich wichtig nehmen.“ Nein. Es ist für Leute die ernst genommen werden wollen. Es gibt einen Unterschied zwischen Selbstdarstellung und Sichtbarkeit. Selbstdarstellung ist laut, aufgesetzt, ich ich ich. Sichtbarkeit ist klar, authentisch, und zieht die richtigen Menschen an. Du musst dich nicht wichtig nehmen. Du musst nur aufhören, dich kleinzumachen.

Die fünf häufigsten Personal Branding Fehler

Kein roter Faden im Branding

Instagram sieht aus wie A. Website wie B. Visitenkarte wie C. Jede Plattform ist ein eigenes Universum. Das verwirrt. Verwirrte Menschen buchen nicht.

Zu viele Zielgruppen für ein Branding

Eine schöne Website die sich anfühlt wie von jemand anderem ist schlimmer als gar keine. Sie erzeugt Erwartungen die du nicht erfüllen kannst. Dein Design muss du sein.

Branding ohne Persönlichkeit

"Ich helfe eigentlich allen." Nein. Wer alle anspricht, spricht niemanden an. Eine klare Zielgruppe ist kein Ausschluss. Es ist ein Magnet.

Warten auf die Branding-Perfektion

"Ich starte wenn alles fertig ist." Alles ist nie fertig. Personal Branding entwickelt sich. Fang mit dem an was du hast und verfeinere unterwegs.

Branding kopieren statt inspirieren lassen

Du schaust dir eine Mitbewerberin an und denkst: Das will ich auch. Dann sieht dein Auftritt aus wie ihrer. Nur schlechter. Weil es nicht du bist. Inspiration ist erlaubt. Kopieren kostet dich deine Einzigartigkeit.

Experiment für dich. Öffne jetzt dein Instagram-Profil. Stell dir vor du siehst es zum ersten Mal. Fremde Augen. Was siehst du? Ist sofort klar wer du bist? Was du anbietest? Für wen du da bist? Wenn du auch nur eine Sekunde zögerst mit der Antwort, dann weißt du was zu tun ist.

Wer übrigens tiefer verstehen will warum Selbstbild und Fremdbild so oft auseinandergehen, dem empfehle ich diesen Artikel vom Stärkenkompass: Selbstbild vs. Fremdbild, wer bist du wirklich? Nicht aus der Design-Welt. Aber genau deshalb so passend.

Fazit

Du weißt jetzt was Personal Branding ist. Du weißt was es umfasst. Du weißt welche Fehler du vermeiden musst. Aber Wissen allein verändert nichts. Was deine Marke wirklich nach vorne bringt, ist ein Auftritt der dich zeigt wie du wirklich bist. Unverwechselbar. Sichtbar. Buchbar.

Über 200 Menschen haben mir dasselbe gesagt:

Ich weiß dass ich gut bin. Aber es kommt nicht rüber. Die sagen das heute nicht mehr. Nimm Kontakt auf, wenn du bereit bist aufzuhören, unterschätzt zu werden.

Über die Autorin

Jana Köppe entwickelt für Coaches, Trainer und Dienstleister einen optischen Auftritt, der sie von der Konkurrenz abhebt und ihr Business dorthin bringt, wo es hingehört: In die Sichtbarkeit.

Exklusives Design​

Deine Konkurrentin ist nicht besser als du. Sie sieht nur so aus. Für Unternehmerinnen die groß arbeiten, aber online kleiner wirken als sie sind.

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Design spricht, bevor du es kannst. Du hast die Vision. Ich habe das Design, das sie sichtbar macht.

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