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Jana Köppe – Unique & ästhetisches Webdesign

Silbernes Dreieck-Symbol als Brand Design Logo für Coaches München Jana Köppe

6 Punkte die dich beim Schreiben deiner Website Texte aufhalten

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Warum Website Texte so viele aufhalten

Es gibt einen Satz den ich regelmäßig höre. „Ich kann einfach keine Texte schreiben.“ Von Coaches. Von Trainerinnen. Von Beraterinnen die täglich mit Menschen arbeiten, die zuhören, die sprechen, die transformieren.

Und ich sage immer dasselbe zurück: Doch. Kannst du. Du kannst ja auch sprechen. Hört sich provokant an im ersten Moment, aber ich erkläre dir gerne gleich warum.

Das Problem ist nicht das Schreiben. Das Problem sitzt tiefer. Und es zeigt sich in Website Texten besonders deutlich, weil man dort schwarz auf weiß sieht was man wirklich denkt und fühlt. Website Texte entscheiden oft darüber ob sich jemand bei dir meldet oder weiterklickt. Viele investieren viel Zeit ins Design und behandeln die Texte als Nebensache. Genau dort geht dann Wirkung verloren. 

Die sechs häufigsten Punkte die ich sehe haben fast alle nichts mit Schreibtalent zu tun. Die gute Nachricht vorab: Wenn dir deine eigenen Texte nicht gefallen stimmt meistens etwas Grundsätzliches nicht. Und das lässt sich lösen.

Du kennst deine Zielgruppe noch nicht tief genug

Das ist der häufigste Punkt. Und der schmerzhafteste. Du hast dir aktuell noch zu wenig Gedanken darüber gemacht, mit welchen Menschen du arbeiten möchtest. Und was du nicht weißt, kannst du nicht formulieren. Oder du probierst es vorsichtig, ohne einen klaren Plan. Zu Allgemein. Ohne echte Trefferfläche. Niemand fühlt sich wirklich gemeint. Der Text klingt wie er für alle gedacht ist. Und was für alle ist, ist für niemanden.

Ein Berufseinsteiger liest anders als eine erfahrene Unternehmerin.

Unterschiedliche Situation, unterschiedliche Fragen, unterschiedliches Tempo. Wenn du beide gleichzeitig erreichen willst verliert dein Text die Richtung. Besser: Entscheide dich gedanklich für eine konkrete Person. Schreibe genau für sie.

Hilfreiche Leitfragen:

  • In welcher Situation landet deine ideale Klientin auf deiner Seite?
  • Was beschäftigt sie gerade konkret?
  • Welche Worte nutzt sie selbst für ihr Problem?
  • Sucht sie Überblick oder Entscheidungshilfe?

Könntest du deine Traumklientin so genau beschreiben dass du sie auf der Straße erkennen würdest? Nicht ihre Demografie. Sondern was sie nachts beschäftigt. Was sie sich wünscht. Was sie aufhält. Wenn nicht, ist das dein erster Ansatzpunkt.

Du traust dich nicht deine Meinung zu sagen

Das ist der Punkt den niemand zugeben will. Aber er ist real. Und er ist weit verbreitet. Du hast eine Meinung. Du hast eine Haltung. Du weißt was du denkst, was du ablehnst, wofür du stehst. Im Gespräch mit Klientinnen kommt es raus. Im Coaching, unter Kollegen, beim Kaffee. Da sagst du was du denkst. Direkt. Klar.

Aber auf der Website? Plötzlich wird alles weich. Vorsichtig. Neutral. Alle sollen sich angesprochen fühlen. Niemand soll abgeschreckt werden. Und genau deshalb liest niemand weiter.

Menschen folgen Menschen die eine Haltung haben. Die sagen was sie denken. Die nicht jeden Satz in Watte packen. Deine Meinung ist kein Risiko. Sie ist dein Alleinstellungsmerkmal.

Was du stattdessen tust:

Schreib einen Satz der deine echte Meinung zeigt. Nicht weichgespült. Nicht mit drei Einschränkungen danach. So wie du es sagen würdest wenn jemand dich direkt fragt. Das fühlt sich erst komisch an. Und dann richtig.

Lies deinen Website Text laut vor. Hörst du dich darin? Oder klingt es wie jemand anderes? Wenn es sich fremd anfühlt ist es das auch für deine Leserinnen.

Du willst dich nicht festlegen

Eng verwandt mit Punkt 2. Aber nochmal eine Ebene tiefer.

Coaches, Trainerinnen und Beraterinnen haben eine besondere Herausforderung: die Angst sich einzugrenzen. Sich festzulegen. Potenzielle Kunden auszuschließen. Also bleibt alles offen. Alles möglich. Für jeden irgendwie passend. Und das Ergebnis ist ein Text der niemanden wirklich anspricht. Weil Weite keine Einladung ist. Klarheit ist eine Einladung. Wenn du auf deiner Website sagst für wen du da bist und für wen nicht, passiert etwas Wunderbares: 

Die richtigen Menschen fühlen sich sofort gesehen. Und die falschen gehen. Und das ist genau richtig so. Festlegen ist kein Ausschluss. Es ist Positionierung.

Für wen bist du wirklich da? Und für wen nicht? Wenn du bei der zweiten Frage zögerst, zögern deine Website Texte auch.

Du klingst wie ein Roboter, statt wie du redest

Viele Website Texte klingen fachlich korrekt aber ohne Persönlichkeit. Besucher lesen so etwas ungern. Niemand möchte mit einer Textfassade sprechen. Schreib so wie du auch im Gespräch erklären würdest. Ohne künstliche Werbesprache. Ohne Floskeln die du selbst nicht magst wenn du sie auf anderen Websites liest.

Das hilft sofort:

  • Nutze echte normale Sprache
  • Streiche Floskeln konsequent raus
  • Sag konkret was du tust
  • Sprich die Leserin direkt an
  • Zeig Haltung statt Marketingformulierungen

Könntest du deinen Website Text auf der Seite deiner Konkurrentin veröffentlichen und niemand würde es merken? Wenn ja ist er zu allgemein. Zu austauschbar. Zu wenig du.

Du führst deine Leserin nicht

Viele Seiten erklären gut und führen schlecht. Die Besucherin liest. Nickt vielleicht. Und weiß danach nicht was sie tun soll. Kein nächster Schritt. Kein Signal. Keine Einladung. Dein Text braucht Richtung. Sag klar was jetzt sinnvoll ist. Gespräch buchen. Anfrage senden. Portfolio ansehen. Zusätzlich entscheidet die Textstruktur über Lesbarkeit. Lange Blöcke ohne Führung schrecken ab bevor auch nur ein Satz gelesen wird.

Achte auf:

  • Klare Zwischenüberschriften die auch alleine eine Aussage machen
  • Kurze Absätze die atmen lassen
  • Sichtbare Buttons an den richtigen Stellen
  • Eindeutige nächste Schritte
  • Konkrete Formulierungen statt vager Hinweise

Was soll deine Besucherin tun wenn sie deine Startseite gelesen hat? Eine Antwort. Nicht drei. Wenn du zögerst hat deine Website dasselbe Problem.

Das Wissen ist da. Die Worte sind da. Nur die Erlaubnis fehlt.

Gib sie dir. Website Texte müssen nicht perfekt klingen. Sie müssen verständlich sein und passen. Schreib zuerst frei. Korrigiere später. Trenne Schreiben und Bewerten.

Gute Quellen wenn du feststeckst:

  • Echte Kundengespräche und was deine Klientinnen wirklich sagen
  • Häufige Fragen aus Mails
  • Notizen aus Beratungsterminen
  • Kundenbewertungen in deren eigenen Worten
  • Sprachnotizen statt Tippen, manchmal kommt es gesprochen leichter

Die Erlaubnis die du dir gibst. Du darfst schreiben wie du sprichst. Du darfst eine Meinung haben. Du darfst Menschen ausschließen. Du darfst unbequem sein. Genau das macht Website Texte die wirklich treffen.

Fazit

Gute Website Texte brauchen kein Literaturstudium.

Sie brauchen Klarheit über deine Zielgruppe. Eine natürliche Sprache. Eine klare Leserführung. Und den Mut dich zu zeigen wie du wirklich bist. Wenn Besucherinnen sich verstanden fühlen und wissen was der nächste Schritt ist funktioniert dein Text. Schreib hilfreich. Schreib direkt. Schreib echt. Und hör auf dich selbst auszubremsen. Die Worte sind schon da. Du musst sie nur rauslassen.

Wenn du beim Schreiben merkst dass die Texte nicht nach dir klingen, vielleicht liegt es nicht nur an den Texten.

Manchmal ist es das Design das keinen Raum für Persönlichkeit lässt. Die Struktur die dich zwingt generisch zu sein. Der Auftritt der dich kleiner macht als du bist. Dann ist es Zeit nicht nur die Texte anzuschauen. Sondern alles. Deine Website. Dein Branding. Deine Wirkung nach außen. Ich schaue mir das gerne mit dir an.

Foto Portrait von Premium Brand Designerin Jana Köppe mit weißen Blazer und Studio Hintergrund

Über die Autorin

Jana Köppe entwickelt für Coaches, Trainer und Dienstleister einen optischen Auftritt, der sie von der Konkurrenz abhebt und ihr Business dorthin bringt, wo es hingehört: In die Sichtbarkeit.

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